Im schönen Wenkenpark in Riehen durften wir eine neue Produktion der selten gespielten Opera buffa «L’étoile – Das Horoskop des Königs» von Emmanuel Chabrier zeigen.
Technische Leitung: Raphael Zehnder Videoaufnahmen und Schnitt: Rudolf Steiner Tonaufnahmen: Raphael Zehnder Lichtdesign: Bruno Gisler Tontechnik: Laurenz Zschokke Regie: Salomé Imhof
Videoaufnahme und TontechnikDirigentin Olga Pavlu und OrchesterDer Sternenhimmel
Wir produzierten mit mehreren ferngesteuerten PTZ-Kameras und vielen Mikrofonen einen Videomitschnitt der Aufführungen.
wir realisierten für das Oratorium „Jahel“ von Baldassare Galuppi im Auftrag von „Musica Fiorita“ die szenische Beleuchtung. Voraussichtlich war es die letzte Aufführung. Wir bedanken uns bei Musica Fiorita für die tolle und angenehme Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
Freitag, 7. Februar 2020, 19.30 Uhr Peterskirche Basel
Oratorium von Baldassare Galuppi Die vier Ospedaletti, die Mädchenkonservatorien Venedigs, waren Ausgangspunkt für eine Vielzahl wunderbarer Kompositionen, die leider kaum mehr bekannt sind. Aus diesem reichen Fundus erklingt das Oratorium «Jahel» von Baldassare Galuppi, geschrieben für Mädchenchor und Frauensoli.
Ensemble MUSICA FIORITA Daniela Dolci, Gesamtleitung
Jenny Högström Jahel (Sopran) Dina König Sisara (Alt) Kristine Jaunalksne Haber (Sopran) Julia Kirchner Nabal (Sopran) Gunhild Alsvik Deborah (Sopran) Christina Metz Barac (Alt)
Die Horizontbeleuchungsanlage besteht aus einem motorischen Lichtzug System Schelling. Die Anlage wurde vor etlichen Jahren provisorisch angepasst. Dieses „Providurium“ bedeutete ein unpraktisches Fahren der Züge. Es bestand überdies ein nicht geringes Risiko, dass sich Kabel verhedderten oder sogar reissen konnten bei einer Fehlbedienung der Bühnen-Maschine. Dieses Risiko wollten wir nun endlich ausschliessen.
Der Horizont- Bühnenzug wurde so ergänzt, dass die Strom- Kabelzuleitungen für die 6- gedimmten Lichtkreise und 2 Fixleitungen über ein Flachbandkabel mit Auffangkorb geführt werden. Dafür nutzten wir bisher kaum benutzte Teile der Anlage um. Somit war der zusätzliche Materialaufwand minim.
Was lange währt, wird endlich gut: Im Jahre 2017 planten wir, im gedeckten Teil des Innenhofs im Ackermannshof eine spezielle Lichtinstallation zu realisieren. Nun ist die Installation fertiggestellt und bereichert das Foyer und die Eingangszone in die Druckereihalle mir farbig einstellbaren Lichtsäulen.
In die bestehenden Tragsäulen aus Metall in Doppel-T-Form bauten wir in die Nischen angepasste vierfarbige LED-Leuchtsäulen. Eine zentrale Lichtsteuerung regelt die Farbeinstellungen und die Helligkeit. Jede Säule kann einzeln geregelt werden, insgesamt sind 6 Szenen abspeicherbar und auf per Touchscreen abrufbar. Eine Zeitschaltuhr regelt die programmierten Betriebszeiten. Ein Funktaster ermöglicht das Übersteuern der Zeitschaltuhr, wenn ausserhalb der Betriebszeiten Licht benötigt wird.
Filmkaraoke 2017, grosses Kino mit grossem Publikum. Es hatte bis nach Mitternacht ausgeharrt.
Im Herzen von Basel hat sich in wenigen Jahren ein intimes internationales Filmfestival etabliert mit Platz für Entdeckungen, mit Poesie und schwelgerischen Bildwelten, mit Mut für Kontroverses und Radikales und vor allem mit viel Begegnungs- und Diskussionsraum: Bildrausch – Filmfest Basel. Rund um das Stadtkino Basel am Theaterplatz verwischen hier jeweils Ende Mai die Grenzen zwischen Arthousekino und Kunst – zwischen Filmemachern und Publikum.
mediaton.ch.fahrenheit.sui-inter.net/ war auch in diesem Jahr Partner und ist verantwortlich für die Technik (Licht und Ton) auf dem Festivalgelände und im Kino. Die mobile DJ Anlage auf der Piazza, die Beschallung für Podiumsdiskussionen im Salon und hauptsächlich die Beleuchtung und Beschallung auf dem Theaterplatz für das Filmkaraoke war in unserer Verantwortung.
Für das Filmkaraoke mit Live-Band und Performancebühne vor der grossen Leinwand installierten wir die Beleuchtung und die Beschallungsanlage. Die Bilder dazu zeigen die gelungene Stimmung.
Skulptur an der Ausstellung „WAS WIRD“ von Elisabeth Haag
Mit Elisabeth Haag, Franziska von Arx, Felix Bertschin und Simon Haag
Lichtdesign: Raphael Zehnder
Vier Kunstschaffende haben sich zusammengefunden rund um die Plastiken von Elisabeth Haag. Sie zeigt Plastiken und Reliefs aus Gips, Holz und Metall. Die beiden Schauspieler Franziska von Arx und Felix Bertschin umkreisen die Arbeiten mit Texten und Gedichten. Simon Haag untermalt, erweitert, ergänzt mit der Djembe die Perfomance.
Als ‚roter Faden‘ liegt ein Text von Elisabeth Haag zu Grunde, in dem sie sich an das Werden einer Plastik, den Prozess der Entstehung herantastet – an das ‚Was wird‘.
Durch Lichtinstallationen entsteht eine Dramatik, die Form – Wort – Klang verbindet.
Aufführungen:
Mittwoch 15. März 2017, 19:00 Uhr
Donnerstag 16. März 2017, 19:00 Uhr, Von 11.00 bis 18.00 Uhr können die Plastiken besichtigt werden.
Zwei Selecon-Profiler beleuchten die Szenerie im 1. Stock vom Haus Konstruktiv ZH
9. Februar bis 7. Mai 2017
Das Museum Haus Konstruktiv startet sein Jahresprogramm 2017 mit einem Ausstellungsblock zu britischer Kunst.
Cerith Wyn Evans (geb. 1958 in Llanelli, Wales, lebt und arbeitet bei London) begann seine künstlerische Karriere in den 1980er Jahren mit Musikvideos und experimentellen Kurzfilmen. Mittlerweile ist er nicht nur als Filmemacher, sondern auch als Bildhauer und Konzeptkünstler bekannt. In seinen formal reduzierten Installationen kommen oftmals Texte, Spiegel, Pflanzen, Filmprojektionen, Feuerwerkskörper und andere Lichtquellen wie Neonobjekte und -schriftzüge zum Einsatz. Licht und Sprache sowie deren Wahrnehmung durch die Rezipienten bilden Kernthemen in Evans’ Schaffen, das eine Vielzahl von Referenzen zur Literatur, Philosophie und Musik, zum Film und zu Werken anderer bildender Künstler aufweist.
Für die Eingangshalle des Museum Haus Konstruktiv hat Evans eine von der Decke herabhängende Leuchtstoffröhren-Installation konzipiert, deren filigrane Form auf die präzise formalisierten Bewegungen des traditionellen japanischen Nō-Theaters zurückzuführen ist. Sie zeigt eine Verdichtung komplexer Linien, die die Übergänge der verschiedenen theatralischen Bewegungsabläufe und Gangarten wiedergibt. Daneben ist eine grossformatige Klangskulptur zu erleben, bestehend aus 19 gläsernen, radial angeordneten Flöten, in die über durchsichtige Schläuche Luft geblasen wird. Der durch verschiedene Intervalle gekennzeichnete Sound wird von unterschiedlichen Lautstärken, Höhen, Tiefen und Verdichtungen getragen, welcher das Erlebnis im Raum jedes Mal unterschiedlich gestaltet.
Im ersten Stock wird die neu produzierte, ortsspezifische Arbeit «Still life (In course of arrangement …) 0» gezeigt: Zwei Kentia-Palmen drehen sich langsam auf Plattentellern, ein von der Decke hängendes Ensemble aus Farn, Ingwer- und Bananengewächsen erinnert an das Schweben der Werke im unteren Stockwerk. Sound durchdringt den Raum und zwei Scheinwerfer setzen das konstruierte Setting stimmungsvoll in Szene. Mit den Palmen rekurriert Wyn Evans auf den Künstler Marcel Broodthaers (1924–1976), der die exotische Pflanze als Verweis auf die Kolonialgeschichte seiner Heimat Belgien einsetzte.
Parallel zur Einzelschau von Cerith Wyn Evans präsentieren wir in separaten Einzelausstellungen zwei weitere britische Kunstschaffende. Während Marlow Moss als eine der wenigen weiblichen Vertreterinnen der konstruktiven Malerei die klassische Moderne mitprägte, zählt Andrew Bick zu den bedeutendsten, in der Tradition der konstruktiven Kunst arbeitenden Malern der Gegenwart.
Vom 17. Dezember bis zum 15. Januar 2017 führte das Philosophicum im Ackermannshof unter dem Titel IKONOSOPHIA (Weisheit des Bildes) in der Druckereihalle eine Ausstellung mit russischen Ikonen sowie mit ausgewählten Werken aus der zeitgenössischen, russischen Kunst durch (Kuratorin: Nina Gamsachurdia).
Die Ikonen wurden in der Druckereihalle in extra eingebauten sechseckigen schwarzen Ausstellungräumen gezeigt. Wir installierten eine ausgeklügelte Beleuchtung. Durch Öffnungen in der Decke dringt Licht von LED-Scheinwerfern durch diffuse Leuchtfolien in den Raum- die Ikonen werden schattenlos und gleichmässig beleuchtet. Die Räume sind bewusst dunkel gehalten, damit die Ikonen in ihrem eigenen Licht „leuchten“ können.
Im Vorraum installierten wir eine Videoprojektion. Die innen ausgestellten Ikonen können so schon im Aussenraum auf der weissen Steinwand betrachtet werden.
Im Verlauf des Frühlings/Sommers 2016 wurde der Grosse Saal saniert, nach Plänen von Standke Architekten Basel. Die Bühne und die Technik haben wir in Zusammenarbeit mit Standke Architekten geplant und mit neuer Veranstaltungstechnik ausgerüstet.
Die Bühnenerweiterung schafft Nähe zum Publikum und mehr Stauraum. Die neuen Seitenbühnen kaschieren die Saaltüren und bieten dringend benötigte Bühnennebenflächen. Die neue Beleuchtungsbrücke bricht die Schallwellen.
Am 15. August 2016 war es soweit. Zum ersten Mal benutzten die Schülerinnen und Schüler der Rudolf Steiner Schule in Basel auf dem Jakobsberg die neue Bühne.
Die Bühnenbeleuchtung wurde komplett erneuert und mit der bestehenden Anlage teilweise ergänzt.
Eine neue Tonanlage wurde in Zusammenarbeit mit
activAudio realisiert. Extra angefertigte Lautsprecher sind integriert
in den Bühnenportalen links und rechts.
Die Signalübertragung von der Bühne oder dem Regieplatz zur DSP und Verstärker erfolgt per DANTE-Netzwerk.
Ein analoger und einfach zu bedienender Regiemischer mit
Zuspielmöglichkeit ab CD, per USB, SD Card oder Bluetooth lässt für den
Theaterbetrieb sämtliche aktuellen Formate einspielen.
Per Tastendruck kann die Anlage im automatischen Modus betrieben
werden. Für Seminarbetrieb und Video-Vorträge ohne Bedienung ist dies
eine komfortable Einstellung.
Eine neue Videoprojektionsanlage zeigt brillante
Bilder per Rückprojektion auf eine 5.20m breite Leinwand.
Einspielmöglichkeiten sind ab Computer oder auch anderen Zuspielgeräten
möglich ab div. Orten im Saal, unkompliziert per Digital-Link übers
Netzwerk.